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Kurzarbeit scheint dieser Tage der Rettungsring für viele krisengeschütttelte Unternehmen zu sein. Schoeller, Karmann und jetzt wieder Hellmann sind nur drei der Großen in der Region, die mithilfe von Kurzarbeit Entlassungen vermeiden wollen. Dazu kommen zahlreiche kleinere Unternehmen, deren Krise in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird.
Insgesamt sind es viele Tausend in der Region, die derzeit wegen fehlender Aufträge von ihren Chefs in Kurzarbeit geschickt werden. Dieses Instrument scheint der Wirtschaftskrise fast den Schrecken zu nehmen. Ein paar Stunden weniger Arbeit, dafür gibts zumindest teilweise einen finanziellen Ausgleich vom Arbeitsamt. Und schon sind Entlassungen kein Thema mehr.
Aber: Kurzarbeit ist ein Rettungsring, aus dem nach spätestens 24 Monaten die Luft raus ist. Schon im nächsten Jahr wird es für viele Firmen gefährlich werden, weil die Kurzarbeitsphase nicht mehr verlängert werden kann. Wenn die Krise nicht bald ein Ende findet, droht auch dieser Region eine riesige Arbeitslosen-Welle. Ohne Rettungsring.
Quelle : http://www.neue-oz.de/
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