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Vor der Wahl versprechen alle Parteien, sich mehr um Bildung, Forschung und Entwicklung zu kümmern. Tatsächlich muss Deutschland das Tempo erhöhen, um das so genannte "Lissabon-Ziel", bis 2010 drei Prozent des Bruttoinlandprodukts in Forschung, Bildung und Innovation zu investieren, erreichen zu können. Daher haben 35 prominente Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik den "Innovationsappell" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) unterzeichnet. Darin fordern sie innovationsfreundlichere Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Wissenschaft.
Zu den Unterzeichnern des Innovationsappells zählen Wissenschaftler wie die Wirtschaftsforscher Ulrich Blum, Michael Hüther und Klaus F. Zimmermann, Politiker wie der nordrhein-westfälische Forschungsminister Andreas Pinkwart und die Präsidentin des Thüringer Landtags, Dagmar Schipanski, sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter wie die Präsidenten von BDA und BDI, Dieter Hundt und Hans-Peter Keitel und die Vorstandsvorsitzenden Wulf H. Bernotat (E.ON) und Axel C. Heitmann (LANXESS).
"Gerade ein rohstoffarmes Land wie Deutschland braucht eine hochinnovative Wirtschaft, damit mehr und hochwertigere Arbeitsplätze geschaffen werden können und der soziale Zusammenhalt gesichert werden kann", heißt es in dem Appell. Die Unterzeichner fordern darin ein ganzes Bündel von Maßnahmen, darunter eine Steuergutschrift für Investitionen in Forschung und Entwicklung, einfachere Prozesse in der Forschungsförderung, ein unbürokratischeres Arbeits- und Tarifrecht für Spitzenforscher und den Ausbau der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer in den Schulen. "Um im internationalen Wettbewerb der Wissensökonomie mit Innovationen zu bestehen, braucht Deutschland eine bessere Strategie, um Leistungsträger zu gewinnen, auszubilden und zu halten", fordern die Unterzeichner des Innovationsappells.
Quelle : http://www.chancenfueralle.de/
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